Was kostet Software für
ein Sicherheitsunternehmen?

Die kurze Antwort: Es hängt weniger von der Funktionsliste ab als vom Abrechnungsmodell — und von dem, was im Angebot nicht steht. Dieser Ratgeber erklärt die drei üblichen Modelle, die fünf Posten, die Angebote unvergleichbar machen, und die Rechnung, mit der Sie am Ende entscheiden. Fremde Preise nennt er bewusst nicht: die ändern sich, und nachgeprüft werden sie ohnehin beim Anbieter.

Die drei Abrechnungsmodelle

  • Je Nutzer und Monat. Das häufigste Modell, vor allem bei Produkten aus dem englischsprachigen Raum. Es ist leicht zu verstehen und für Büroanwendungen sinnvoll. Im Bewachungsgewerbe hat es einen Haken: Die Fluktuation ist hoch, und jede neue Wachkraft, jeder Aushilfsdienst und jeder Springer schlägt sich unmittelbar im Preis nieder. Fragen Sie nach, was genau als Nutzer zählt — nur aktive Konten oder auch ausgeschiedene, und ab wann eine Änderung wirkt.
  • Je Objekt und Monat. Sie zahlen für die Objekte, die Sie tatsächlich betreuen, unabhängig davon, wie viele Kräfte dort im Wechsel Dienst tun. Für den Objektschutz mit Zwölf- und Vierundzwanzig-Stunden-Besetzung ist das die stabilere Größe, weil sie mit dem wächst, was Sie abrechnen — mit dem Auftrag, nicht mit der Personalbewegung. Nach diesem Modell rechnet CGuardPro ab, und die Preise stehen offen auf der Preisseite.
  • Angebot auf Anfrage. Legitim bei großen Projekten mit erheblichem Anpassungsbedarf. Für ein mittelständisches Sicherheitsunternehmen bedeutet es meist mehrere Gespräche, bis überhaupt eine Zahl auf dem Tisch liegt — und die Einführung wird häufig separat berechnet. Verlangen Sie in diesem Fall früh eine Gesamtsumme für das erste Jahr, nicht einen Monatspreis.

Die fünf Posten, die Angebote unvergleichbar machen

  1. Einrichtung und Einführung. Fragen Sie, ob der Start etwas kostet und wie lange er dauert. Moderne Systeme sind in Tagen einsatzbereit: Objekte anlegen, Dienstplan hinterlegen, QR-Codes drucken, App installieren.
  2. Hardware. Wächterkontrollstäbe, Auslesestationen und ihre ewige Ersatzbeschaffung sind der Posten, der über fünf Jahre am unauffälligsten wächst. Rundgänge über QR-Codes und das Smartphone der Wachkraft streichen ihn ersatzlos.
  3. Module mit Aufpreis. Kundenportal, Berichte, Supervisor-App, zusätzliche Auswertungen: Klären Sie schriftlich, was im Monatspreis enthalten ist. Was Sie in der Demo gesehen haben, ist nicht automatisch im Angebot enthalten.
  4. Laufzeit und Kündigung. Eine lange Mindestlaufzeit ist kein Preis, sondern ein Risiko. Ein Anbieter, der monatlich kündbar anbietet, hat einen Grund, sich die Verlängerung jeden Monat neu zu verdienen.
  5. Sprache und Erreichbarkeit des Supports. Ein Ticket in einer anderen Sprache und einer anderen Zeitzone kostet jedes Mal Stunden im Betrieb. Betreuung auf Deutsch ist kein Komfort, sondern Reaktionszeit.

Was Software im Bewachungsgewerbe konkret einspart

Der größte Posten ist selten die Lizenz, sondern die Verwaltungszeit. In vielen Unternehmen entstehen Dienstpläne in Tabellen, Stunden werden von Schichtzetteln abgetippt, und der Monatsbericht für den Auftraggeber wird von Hand aus mehreren Quellen zusammengesetzt. Wenn Dienstplan, Zeiterfassung, Wachbuch und Berichte in einem System liegen, verschwindet dieser Übertragungsaufwand — und mit ihm die Fehler, die dabei entstehen.

Der zweite Posten sind Abzüge und Streitfälle. Ein Auftraggeber, der eine nicht durchgeführte Kontrolle vermutet, kürzt oder verlangt eine Erklärung. Mit verifizierten Rundgängen und einer Zeiterfassung, deren Uhrzeit und Standort vom System kommen, ist diese Diskussion nach einer Abfrage beendet statt nach einer Woche Recherche.

Der dritte Posten ist der schwerste und wird am seltensten gerechnet: gehaltene Aufträge. Ein Auftraggeber, der im Kundenportal sieht, was in seinen Einsatzobjekten passiert, kündigt seltener und schreibt seltener neu aus. Bei öffentlichen Auftraggebern kommt hinzu, dass dokumentierte Kontrollgänge und Berichtsformen häufig direkt im Leistungsverzeichnis stehen — wer sie ohne Zusatzaufwand liefert, kalkuliert schlicht schärfer als ein Bieter, der sie von Hand erstellt.

Die Rechnung, mit der Sie entscheiden

Nehmen Sie drei Zahlen aus Ihrem eigenen Betrieb. Erstens: die Stunden, die Verwaltung und Einsatzleitung monatlich für Dienstpläne, Stundenerfassung und Berichte aufwenden, multipliziert mit Ihrem internen Stundensatz. Zweitens: was Sie im vergangenen Jahr an Kürzungen, Nachverhandlungen und ungeklärten Stundenstreitigkeiten getragen haben. Drittens: den Jahreswert eines mittleren Auftrags. Stellen Sie diese Summe den Gesamtkosten des ersten Jahres gegenüber — nicht dem Monatspreis. In den meisten Rechnungen trägt bereits die erste Position den größten Teil.

Und prüfen Sie zum Schluss den Punkt, den keine Tabelle abbildet: Nutzen Ihre Wachkräfte es tatsächlich? Eine Plattform, die im Objekt zu umständlich ist, wird umgangen — und dann zahlen Sie für Daten, die niemand erfasst. Deshalb ist die aussagekräftigste Demo die, in der eine Ihrer Kräfte an einem echten Objekt einen Rundgang läuft und ein Vorkommnis meldet.

Und was kostet CGuardPro?

Offene Preise, abgerechnet je Objekt — mit App für Sicherheitskräfte, QR-Rundgängen, digitalem Wachbuch, Notrufknopf, Sprechfunk und Kundenportal. Ohne Einführungspauschale und ohne proprietäre Hardware.

Preise ansehen

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Software für ein Sicherheitsunternehmen?+

Das hängt fast vollständig vom Abrechnungsmodell ab, nicht von der Funktionsliste. Abgerechnet wird üblicherweise je Nutzer, je Objekt oder pauschal nach Angebot; dazu kommen bei vielen Anbietern einmalige Kosten für Einführung und teilweise für Hardware. Vergleichbar wird es erst, wenn Sie die Gesamtkosten des ersten Jahres gegenüberstellen. Die Preise von CGuardPro stehen öffentlich auf der Preisseite — ohne Verkaufsgespräch.

Je Wachkraft oder je Objekt — was ist fairer?+

Für den Objektschutz ist die Abrechnung je Objekt in der Regel die ehrlichere Größe. Ein Objekt, das rund um die Uhr besetzt ist, wird von mehreren Kräften im Wechsel bedient; wer je Person zahlt, zahlt für die Fluktuation der Branche mit. Fragen Sie bei jedem Angebot nach, was genau als Nutzer zählt und was mit ausgeschiedenen Personen passiert.

Welche versteckten Posten sollten wir vor der Unterschrift prüfen?+

Fünf: Einrichtungs- und Einführungskosten, proprietäre Hardware samt Ersatzbeschaffung, Module, die inbegriffen wirken, aber Aufpreis kosten (Kundenportal, Berichte, Supervisor-App), Mindestlaufzeiten mit Kündigungsfolgen sowie Support in einer anderen Sprache oder Zeitzone. Lassen Sie sich die Gesamtkosten des ersten Jahres nennen, nicht den Monatspreis.

Brauchen wir Wächterkontrollstäbe oder Auslesestationen?+

Nein, wenn die Rundgänge über QR-Codes und das Smartphone der Wachkraft laufen. Damit entfallen Anschaffung, Wartung, Ersatz bei Verlust und die Auslesestation im Objekt — ein Posten, der bei klassischen Systemen über die Jahre größer ist als die Software selbst.

Rechnet sich die Einführung überhaupt?+

Rechnen Sie mit drei Positionen: der Verwaltungszeit, die heute für Dienstpläne, Stundenzettel und Berichte anfällt; den Abzügen und Streitfällen, die aus nicht belegbarer Leistung entstehen; und dem Wert eines Auftrags, den Sie halten, weil der Auftraggeber die Leistung im Portal sieht. Wenn nur ein mittlerer Auftrag deshalb verlängert wird, ist das Jahr in aller Regel bezahlt.

Können wir vorher testen?+

Ja. Sinnvoll ist eine Demo mit Ihrer eigenen Operation: ein echtes Einsatzobjekt, ein echter Dienstplan, ein Rundgang und ein Vorkommnis. Erst dabei zeigt sich, ob die Software zu Ihrer Arbeitsweise passt — eine Funktionsliste zeigt das nie.

Dieser Ratgeber nennt bewusst keine Preise anderer Anbieter: Sie ändern sich und sind nur beim Anbieter selbst verlässlich zu erfahren. Die genannten Kostenpositionen sind eine Prüfliste für Ihre eigene Beschaffung, keine Aussage über ein bestimmtes Produkt und keine Rechts- oder Steuerberatung.

Rechnen Sie es an Ihrem eigenen Bestand durch

Vereinbaren Sie eine Demo mit Ihren Objekten und Dienstplänen — und Sie sehen die Zahl, die für Ihr Unternehmen gilt.